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Wissenswertes

Liegeboxenpflege

Klauengesundheit, Tierwohl & Liegeboxen – wie hängt das zusammen?

Wenn Kühe gerne und ausreichend liegen, werden ihre Klauen entlastet. Gleichzeitig sind komfortable Liegezeiten wichtig für Erholung und Wiederkäuen. Eine gut gepflegte Liegebox leistet damit einen wichtigen Beitrag zu Tierwohl, Klauengesundheit und Leistungsfähigkeit.

Doch was macht eine gute Liegebox aus?

Hochbox oder Tiefbox?

Grundsätzlich wird zwischen Hochboxen mit Matten bzw. Liegebelägen und Tiefboxen mit Einstreu unterschieden. Hochboxen punkten vor allem mit einem geringeren täglichen Pflegeaufwand.

Tiefboxen bieten hingegen eine weiche und anpassungsfähige Liegefläche und damit einen hohen Liegekomfort. Genau dafür benötigen sie jedoch regelmäßige und konsequente Pflege.

Die Tiefbox – Liegekomfort braucht Pflege

Einebnen. Auflockern. Bei Bedarf nachstreuen.

Gerade bei größeren Tierbeständen kann sich diese täglich wiederkehrende Arbeit schnell zu einem erheblichen Zeit- und Kraftaufwand summieren.

Bei einer gut gepflegten Tiefbox liegt die Kuh auf einer weichen Schicht aus Einstreumaterial. Diese passt sich dem Tier an und ermöglicht ein komfortables Abliegen und Ruhen.

Die Kuh verbringt viele Stunden ihres Tages in der Liegebox. Eine angenehme Liegefläche fördert lange Ruhephasen, unterstützt das Wiederkäuen und entlastet Beine und Klauen.

Damit die Tiefbox diese Vorteile dauerhaft bietet, muss die Liegefläche allerdings regelmäßig gepflegt werden.

Denn durch das Aufstehen, Abliegen und die Bewegungen der Tiere entstehen Mulden und Unebenheiten. Einstreumaterial wird verschoben und verdichtet. Die Liegefläche verliert dadurch mit der Zeit ihre gleichmäßige Struktur.

Nachstreuen allein ist noch keine Liegeboxenpflege!

Frisches Einstreumaterial ist wichtig – löst aber nicht jedes Problem.

Wird lediglich neues Material auf eine bereits unebene Liegefläche aufgebracht, bleiben Mulden und Verdichtungen bestehen. Für eine gleichmäßig gepflegte Tiefbox muss die vorhandene Einstreu deshalb regelmäßig eingeebnet und aufgelockert werden.

Das bedeutet in der Praxis:

Einebnen. Auflockern. Bei Bedarf nachstreuen.

Gerade bei größeren Tierbeständen kann sich diese täglich wiederkehrende Arbeit schnell zu einem erheblichen Zeit- und Kraftaufwand summieren.

Gute Liegeboxenpflege zahlt sich aus

Eine gleichmäßige, lockere und trockene Liegefläche schafft gute Voraussetzungen dafür, dass Kühe ihre Liegebox gerne nutzen.

Und genau hier schließt sich der Kreis zur Klauengesundheit: Wer ausreichend liegt, entlastet seine Klauen. Gleichzeitig sollen sich die Tiere gerne und problemlos zwischen Liege-, Fress- und Melkbereich bewegen.

Eine gute Liegebox allein reicht deshalb nicht aus – entscheidend ist, dass ihre Qualität durch die tägliche Pflege erhalten bleibt.

Moderne technische Lösungen können dabei helfen, diese wiederkehrende Arbeit effizienter und körperlich weniger belastend zu gestalten.

Denn eine gut gepflegte Tiefbox bedeutet nicht nur mehr Komfort für die Kuh, sondern auch weniger Arbeitsaufwand für den Menschen und bessere Voraussetzungen für einen wirtschaftlichen Milchviehbetrieb.

Klauenpflege

Der eigene, gut organisierte Rinder-Pflegeplatz

Gesunde Klauen sichern Tierwohl und Ertrag.

Regelmäßige Klauenpflege trägt wesentlich zur Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Tiere bei. Ein eigener, gut organisierter Pflegeplatz schafft dafür die besten Voraussetzungen – und ermöglicht es, bei Auffälligkeiten schnell zu reagieren.

Was kostet eine lahme Kuh?

Eine Lahmheit verursacht durch Behandlungskosten, reduzierte Milchleistung und weitere Folgekosten einen Schaden von rund 450 € pro Kuh und Jahr.

Bei einer durchschnittlichen Lahmheitsrate von 30–35 % summieren sich die Kosten schnell:

  • 50 Kühe: ca. 7.500 € pro Jahr

  • 100 Kühe: ca. 15.000 € pro Jahr

  • 500 Kühe: ca. 75.000 € pro Jahr

Vorbeugen & schnell reagieren

Regelmäßige, fachgerechte Klauenpflege hilft, Klauenprobleme und Lahmheiten zu reduzieren. Ebenso wichtig ist das frühzeitige Erkennen von Auffälligkeiten – etwa durch die tägliche Kontrolle oder Locomotion Scoring.

Mit einem eigenen Pflegeplatz ist der Klauenpflegestand jederzeit verfügbar. Akute Fälle können direkt versorgt und regelmäßige Pflegemaßnahmen einfach in den Betriebsalltag integriert werden.

Ein Pflegeplatz, der sich rechnet

Kurze Wege, ergonomisches Arbeiten, bessere Hygienekontrolle und schnelles Reagieren: Ein durchdachter Pflegeplatz bringt Vorteile für Tier und Mensch.

Ob Alt- oder Neubau – Rosensteiner unterstützt bei der Planung und Auswahl des passenden Klauenpflegestandes.

Für gesunde Klauen, mehr Tierwohl und einen wirtschaftlichen Rinderbetrieb.

Welcher Klauenpflegestand passt zum Betrieb?

Durchtreibe- oder Kippsystem? Entscheidend ist, welcher Klauenpflegestand optimal zu Ihrem Betrieb und Ihren Abläufen passt.

Ob Durchtreibe- oder Kippsystem hängt von den Anforderungen des jeweiligen Betriebs ab.

  • Herdengröße,

  • Häufigkeit der Klauenpflege,

  • vorhandene Laufwege

  • und die geplante Nutzung

spielen bei der Entscheidung eine wesentliche Rolle.

Rosensteiner beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit professioneller Klauenpflege und unterstützt bei der Planung eines passenden Pflegeplatzes – von der Wahl des Standorts über die Ausrichtung bis zum geeigneten Klauenpflegestand.

Denn ein guter Pflegeplatz soll vor allem eines: die regelmäßige Klauenpflege so einfach, sicher und effizient wie möglich machen.

Für gesunde Klauen, mehr Tierwohl und einen Arbeitsplatz, der im Alltag funktioniert.

Wie viel Platz braucht ein Pflegeplatz?

Ein gut geplanter Pflegeplatz erleichtert die tägliche Klauenpflege. Mit der richtigen Planung lässt er sich sowohl im Neu- als auch im Altbau optimal in die Betriebsabläufe integrieren.

Ein eigener Pflegeplatz lässt sich sowohl bei einem Stallneubau als auch nachträglich in bestehenden Gebäuden realisieren. Bereits auf einer überschaubaren Fläche kann mit guter Planung ein funktioneller Arbeitsplatz entstehen.

Entscheidend ist dabei nicht nur die reine Stellfläche des Klauenpflegestandes. Auch Zutrieb, Austrieb, Laufwege, Bewegungsfreiheit beim Arbeiten, Beleuchtung sowie Wasser- und Stromanschlüsse sollten von Beginn an berücksichtigt werden.

Je besser der Pflegeplatz in die bestehenden Abläufe integriert ist, desto einfacher wird die regelmäßige Nutzung.

Tierwohl sichern, Ertrag steigern – mit dem eigenen Pflegeplatz

Gesunde Klauen sind eine wichtige Voraussetzung für vitale und leistungsfähige Rinder. Regelmäßige Klauenpflege gehört deshalb zu den zentralen Maßnahmen im Herdenmanagement. Ein betriebseigener Pflegeplatz mit fest installiertem Klauenpflegestand schafft dafür optimale Voraussetzungen – direkt im Stall und jederzeit einsatzbereit.

Klauenpflege dann, wenn sie notwendig ist

Lahmheiten zählen zu den häufigsten Gesundheitsproblemen bei Rindern. Neben Schmerzen und eingeschränktem Tierwohl können sie sich auch auf Futteraufnahme, Milchleistung und Fruchtbarkeit auswirken und damit erhebliche wirtschaftliche Folgen haben.

Umso wichtiger ist es, Veränderungen frühzeitig zu erkennen und rasch reagieren zu können.

Mit einem eigenen Pflegeplatz ist der Klauenpflegestand jederzeit verfügbar. Auffällige Tiere können direkt kontrolliert und kleinere Pflegemaßnahmen durchgeführt werden, ohne erst auf einen externen Termin warten zu müssen.

  • Kurze Wege und schnelle Reaktion können einen entscheidenden Unterschied machen.

Mehr Ruhe für Tier und Mensch

Ein fester Pflegeplatz wird optimal in die täglichen Abläufe des Betriebs integriert. Die Tiere bleiben in ihrer gewohnten Umgebung und können über bekannte Laufwege zum Klauenpflegestand geführt werden.

Eine durchdachte Anordnung erleichtert dabei nicht nur den Zutrieb, sondern auch das Arbeiten am Tier. Werkzeug und benötigte Materialien sind griffbereit und der Arbeitsplatz kann so gestaltet werden, dass ein sicheres und ergonomisches Arbeiten möglich ist.

Davon profitieren Tier und Mensch gleichermaßen.

Hygiene am eigenen Betrieb

Ein weiterer Vorteil ist die bessere Kontrolle über die Hygiene. Der eigene Klauenpflegestand bleibt am Betrieb und kann nach der Verwendung gezielt gereinigt und desinfiziert werden.

Gerade im Hinblick auf Biosicherheit und die mögliche Übertragung von Krankheitserregern zwischen verschiedenen Betrieben ist das ein wichtiger Aspekt.

Ein eigener Pflegeplatz bedeutet somit auch mehr Kontrolle über die betrieblichen Hygienemaßnahmen.

Transportgeräte

Richtig schürfen mit dem Dreipunkt-Laster

Beim Schürfen kommt es auf die richtige Einstellung des Dreipunkt-Lasters an. Sie sorgt für ein sauberes Arbeitsergebnis und reduziert unnötigen Verschleiß an der Schneidkante.

So wird richtig geschürft

Der Oberlenker wird so eingestellt, dass sich der Dreipunkt an der Vorderseite etwa 5–10 cm über dem Boden befindet. Die Mulde bleibt dabei vollständig eingezogen.

So liegt die Schneidkante im richtigen Winkel am Boden auf und der Dreipunkt-Laster kann optimal zum Schürfen eingesetzt werden.

Häufiger Fehler: Mulde aufstellen

Zum Schürfen sollte die Mulde nicht aufgestellt bzw. ausgekippt werden. Dadurch entsteht ein ungünstiger Winkel und es kommt zu erhöhtem Verschleiß an der Schneidkante.

Unser Tipp: Die richtige Einstellung vor Arbeitsbeginn kurz kontrollieren – das schont das Gerät und insbesondere die Schneidkante.

Ladung richtig sichern – sicher unterwegs mit dem Dreipunkt-Laster

Ob Holz, Kisten, Werkzeug oder loses Material: Mit einem Dreipunkt-Laster lassen sich unterschiedlichste Güter transportieren. Entscheidend ist dabei die richtige Ladungssicherung.

Die Ladung muss so verstaut und gesichert sein, dass sie während der Fahrt weder verrutschen, verrollen, umfallen, kippen noch herabfallen kann.

Darauf kommt es bei der Ladungssicherung an

  • Formschlüssig laden:
    Die Ladung sollte möglichst so verstaut werden, dass sie bereits durch die Begrenzungen der Ladefläche gegen Verrutschen gesichert ist. Zusätzlich kann sie über geeignete Zurrmittel fixiert werden.

  • Lose Ladung abdecken:
    Bei losen Teilen sind Netze oder Planen zu verwenden. Leicht verrutschende Güter können zusätzlich mit Antirutschmatten gesichert werden.

  • Bordwand nicht vergessen:
    Bei Dreipunkt-Lastern mit Schneidkante muss im Straßenverkehr die Bordwand montiert sein.

  • Sicher verzurren:
    Rosensteiner Dreipunkt-Laster verfügen serienmäßig über drei definierte Zurrpunkte pro Seite. Je nach Ausstattung können zusätzliche Zurrösen im Inneren der Mulde ergänzt werden. Damit lassen sich unterschiedlichste Transportgüter sicher fixieren.

Wichtig: Bei der Ladungssicherung sind immer die gesetzlichen Bestimmungen des jeweiligen Landes zu beachten.

Richtig laden. Sicher verzurren. Sicher transportieren.

Vertrieb

Übergabeerklärung

Nachweis der ordnungsgemäßen Geräteübergabe und Garantieverlängerung um ein weiteres Jahr: Füllen Sie die Übergabeerklärung gemeinsam mit Ihrem Kunden vollständig aus, lassen Sie diese vom Übernehmer unterzeichnen und senden Sie sie per E-Mail an uns.

Vertriebspartner werden

Gemeinsam erfolgreich mit Rosensteiner

Sie möchten Rosensteiner Produkte in Ihrer Region vertreiben und Teil unseres Händlernetzwerks werden? Wir setzen auf langfristige Partnerschaften, persönliche Betreuung und eine erfolgreiche Zusammenarbeit auf Augenhöhe.

Als Rosensteiner Vertriebspartner profitieren Sie von hochwertigen Produkten „Made in Austria“, unserer Erfahrung im Bereich Landtechnik und direkter Unterstützung durch unser Team.

Wen suchen wir?

Wir suchen engagierte Vertriebspartner mit:

  • Erfahrung im Bereich Landtechnik und/oder Tierhaltebedarf

  • Fokus auf Rinder- und Milchviehhaltung

  • einem passenden Produktsortiment, z. B. Melksysteme, Fütterungstechnik, Lader oder Traktoren

  • Ausrichtung auf Qualitätsprodukte und Premiummarken

  • Möglichkeit, kleinere Reparaturen und Garantieleistungen durchzuführen oder zu organisieren

  • Interesse an einer langfristigen und erfolgreichen Zusammenarbeit

Warum Rosensteiner?

  • Einzigartige Produkte
    Durchdachte Funktionalität, hohe Qualität und eigenständiges Design schaffen echten Kundennutzen und helfen, sich vom Wettbewerb abzuheben.

  • Erfahrung seit 1982
    Als österreichisches Familienunternehmen entwickeln und produzieren wir seit Jahrzehnten Maschinen für die Landwirtschaft.

  • Persönlicher Support
    Unsere Vertriebspartner profitieren von technischem Know-how, Service, langfristiger Ersatzteilversorgung sowie Marketing- und Verkaufsunterlagen.

  • Partnerschaft mit Zukunft
    Wir setzen auf langfristige Geschäftsbeziehungen und möchten gemeinsam mit unseren Partnern neue Märkte und Regionen entwickeln.

Interesse geweckt?

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Kontakt

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Seit mittlerweile über 25 Jahren erfolgt der Vertrieb über lokale Vertriebspartner. Ein kompetenter Ansprechpartner vor Ort ist unserer Meinung nach für den Kunden genauso wichtig wie ein hervorragendes Produkt.

Für Rosensteiner Produkte

Ersatzteile und Zubehör in unserem Shop erhältlich!

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Ein kleiner Lader mit LiboX fährt durch die Stallgasse im Kuhstall.
Ein kleiner Lader mit LiboX fährt durch die Stallgasse im Kuhstall.

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Kontakt

Hermesstraße 2b

4595 Waldneukirchen

+43(0)7258 20 110

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